Was machen wir

Was machen wir

Wir arbei­ten mit einem sehr gro­ßen Metho­den- und Mate­ri­al­an­ge­bot, das sowohl im mal- und gestal­tungs­the­ra­peu­ti­schen Bereich, als auch im Krea­tiv­be­reich zum Ein­satz kommt.

Nach einem Gespräch in dem Dein Anlie­gen geklärt wird, wer­den wir mit mal-und gestal­tungs­the­ra­peu­ti­schen bzw. krea­ti­ven Metho­den arbei­ten. Im Anschluss dar­an erfolgt eine Bild­be­spre­chung.

Zum Metho­den- und Mate­ri­al­an­ge­bot zäh­len unter ande­rem:

Malen und zeichnen mit verschiedenen Farben…

… wie z.B. Gou­ache, Fin­ger­far­ben, Ölpas­tell­krei­den, Pas­tell­krei­den, Bunt­stif­te, Aqua­rell­far­ben. Far­ben haben eine unter­schied­li­che Qua­li­tät, eig­nen sich daher für ver­schie­de­ne The­men und lösen unter­schied­li­che Gefüh­le in uns aus. Man­che flie­ßen, man­che sind für fei­ne und genaue Zeich­nun­gen geeig­net, man­che für Gro­bes und für man­che ist auch rich­tig Kraft­auf­wand erfor­der­lich – dies alles wer­den wir erle­ben und erspü­ren.

Plastisches Gestalten mit Ton, Pappmaché, Knete usw.

Ton ist fle­xi­bel und wan­del­bar, lässt viel Gestal­tungs­spiel­raum und regt zum Aus­pro­bie­ren an. Im Gestal­tungs­pro­zess erfah­ren wir einen unmit­tel­ba­ren Zugang zu unse­ren krea­ti­ven Kräf­ten. Der direk­te Kon­takt mit dem Mate­ri­al ist sehr sinn­lich und kann Erin­ne­run­gen aus­lö­sen und Res­sour­cen frei­set­zen.

Collagieren mit verschiedenen Materialien…

wie z.B. Wol­le, Stof­fe, Zei­tungs­aus­schnit­ten, Sei­den­pa­pier usw. Col­la­gen aus unter­schied­li­chen Mate­ria­li­en erleich­tern den Ein­stieg in die krea­ti­ve Gestal­tung, da fer­ti­ge „Bil­der“ und Gegen­stän­de ver­wen­det wer­den. Die­se wer­den in einen neu­en Kon­text gebracht, wodurch sich oft ein stär­ken­der Per­spek­ti­ven­wech­sel ergibt.

Märchenarbeit

Mär­chen grei­fen uralte Mensch­heits­the­men auf, wie z.B. Lie­be, Hass, Angst, Mut, Gut und Böse, Arm und Reich etc.

Dabei geht es immer um einen Ent­wick­lungs- und Rei­fungs­pro­zess: durch schwie­ri­ge Umstän­de wird jemand gezwun­gen über sich selbst hin­aus­zu­wach­sen, zu kämp­fen, etwas aus­zu­hal­ten, um dann gestärkt, geläu­tert und gewan­delt sein Leben neu zu gestal­ten. Die Figu­ren in Mär­chen ent­spre­chen kei­nen „ech­ten“ Men­schen mit wider­sprüch­li­chen Regun­gen, son­dern sind in ein­deu­ti­ge, iso­lier­te Cha­rak­te­re zer­legt. Dies erleich­tert uns eine Iden­ti­fi­ka­ti­on mit ein­zel­nen Figu­ren oder Sze­nen. Dadurch offen­ba­ren sich aktu­el­le The­men aus unse­rem Leben, die in Fol­ge wei­ter bespro­chen wer­den kön­nen.

C.G. Jung: „In Mythen und Mär­chen wie im Träu­me sagt die See­le über sich selbst aus“

Imaginationen und Phantasiereisen

Ima­gi­na­tio­nen kön­nen ange­lei­te­te Ent­span­nungs­übun­gen, aber auch Phan­ta­sie- und Kör­per­rei­sen sein, durch die sich inne­re Bil­der zei­gen, die anschlie­ßend gestal­tet wer­den.

Bildaufstellungsarbeit / systemische Methoden

Arbei­tet man mit sys­te­mi­schen Metho­den in der Mal- und Gestal­tungs­the­ra­pie wer­den Figu­ren stell­ver­tre­tend für Per­so­nen, Sym­pto­me oder auch inne­re Antei­le in gemal­te Bil­der gestellt. Die­se kön­nen in einen Dia­log tre­ten, stär­ken­de Plät­ze ein­neh­men, inne­re Bil­der ver­än­dern und somit heil­sam wir­ken für die per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung.

Einsatz von Naturmaterialien

Grä­ser, Stei­ne, Blät­ter, Holz, Sand usw. sind ver­trau­te Mate­ria­li­en und kön­nen den Ein­stieg ins Gestal­ten erleich­tern. Bereits das gemein­sa­me Sam­meln regt die Krea­ti­vi­tät an und lässt uns die Natur bewusst wahr­neh­men. Die natür­li­che Ästhe­tik des Mate­ri­als und der spie­le­ri­sche Umgang damit las­sen immer neue Ide­en ent­ste­hen. Die See­le kann mit­wach­sen und ein­fach bau­meln.

Meditatives Malen / Einsatz von Musik

Beim Medi­ta­ti­ven Malen geht es dar­um auf die eige­ne Intui­ti­on zu ver­trau­en,  Far­ben ein­zu­set­zen und Bil­der zu gestal­ten, ohne an ein bestimm­tes Ergeb­nis zu den­ken. Man kommt zur Ruhe lernt sich zu kon­zen­trie­ren und zu ent­span­nen. Beglei­ten­de Musik sowie Übun­gen zur Kör­per­wahr­neh­mung unter­stüt­zen den Pro­zess.

Ressourcenarbeit

Der Focus auf eine res­sour­cen­ori­en­tier­te Vor­gangs­wei­se in der Mal- und Gestal­tungs­the­ra­pie unter­stützt einen Per­spek­ti­ven­wech­sel und lässt die eige­nen Stär­ken und Res­sour­cen sicht­bar wer­den.